Es gibt sie – die perfekte Werbe-E-Mail - Concept-Design Heumann
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Es gibt sie – die perfekte Werbe-E-Mail

So funktioniert es: Regeln für bessere Werbe-E-Mails

Anders als viele andere Werbemittel erzielt die E-Mail weiterhin höhere Konversionsraten*. Aber das funktioniert natürlich nur, wenn sie auch gelesen wird. Wir geben Ihnen praxisnahe Tipps für Ihre perfekte Werbe-E-Mail.

 

 

Service-E-Mails werden häufiger gelesen

Der User nimmt sie als Mehrwert wahr – deshalb funktionieren Service-Mails besonders gut. Zum Beispiel Lieferstatus-Mailings oder Produktempfehlungen, die auf einem getätigten Einkauf basieren. Denn Transaktionsmails, die nach dem Kauf versendet werden und die Kunden über ergänzende oder ähnliche Produkte informieren, haben einen großen Vorteil: Nach einem Kauf sind die Kunden positiv gestimmt und offen für weitere Produkte. Bereits der Betreff dieser Mail kann diesen Reiz auslösen, zum Beispiel „Ihr Besuch bei (Firmenname)“.

 

Responsive Design

Die Hälfte aller E-Mails wird inzwischen auf Smartphones oder Tablets gelesen – aber trotzdem ist der Desktop-Rechner immer noch angesagt. Umso sinnvoller ist es, die E-Mails im Responsive Design aufzubereiten, damit sie sowohl auf mobilen Geräten als auch auf dem PC bzw. Laptop gleichermaßen lesefreundlich angezeigt werden. Das ist immens wichtig, denn fast 80 Prozent der Empfänger schieben eine nicht korrekt angezeigte bzw. schlecht lesbare E-Mail sofort in den Papierkorb.

 

Ausgewogenes Verhältnis von Bild und Text

Marketing-Experten wissen um die hohe Relevanz von Bildern und die bessere Leserfreundlichkeit kürzerer Texte – trotzdem sollte das Verhältnis von Text zu Bildern nicht weniger als 50 Prozent betragen. Zu großzügig bebilderte E-Mails wirken schnell überladen und können bei mobilen Empfängern auch Probleme beim Laden der Bilder verursachen. Außerdem ist das Verhältnis von Text und Bild für den Spam-Filter des Empfängers ein entscheidendes Kriterium.

 

Gut sichtbare Platzierung von Opt-out-Möglichkeiten

Jeder Empfänger muss die Möglichkeit haben, sich schnell und unkompliziert von einem Newsletter oder von Service-Mails abzumelden. Gesetzlich ist geregelt, dass dies nicht durch ein zusätzliches Login oder andere Hürden erschwert werden darf. Grundsätzlich gilt: Der User soll sich lieber vom Verteiler abmelden, als die Mail genervt als Spam zu markieren. Deshalb empfiehlt es sich, den Opt-out-Button gut sichtbar zu platzieren, zum Beispiel direkt über dem Menü. Auch ein zweistufiges Verfahren, bei dem zusätzlich noch eine Abmelde-Mail bestätigt werden muss, kommt schlecht an.

 

Verwenden von Pre-Headern

Smartphones bzw. Tablets und auch einige E-Mail-Programme für den Desktop zeigen, neben dem Absender und der Betreffzeile, ebenfalls die ersten Textzeilen im Posteingang an. Genau deshalb sollten diese Zeilen überzeugen und zum Weiterlesen anregen. Dabei bewährt sich eine Call-to-Action, die den Empfänger zu einer Handlung auffordert. „Nur noch heute versandkostenfrei bestellen!“ ist ein Beispiel für einen auffordernden Pre-Header, der zum Weiterlesen anregt. Dieser informiert den Empfänger noch vor dem Lesen der vollständigen Mail darüber, dass er aus den in der E-Mail erhaltenen Informationen einen Nutzen ziehen kann.

 

Persönliche Ansprache des Empfängers

Die Ansprache per Namen vermittelt Nähe und eine persönlichere Ebene. Deshalb sollte nach Möglichkeit der Empfänger namentlich in die Anrede eingebaut werden. Je nach Zielgruppe muss entschieden werden, ob lediglich der Vorname genannt werden soll oder ob der Empfänger eher förmlich mit den Nachnamen angesprochen wird. Die persönliche Ansprache endet im besten Fall nicht nach der Anrede: Zuletzt angeschaute Produkte, die Nachfrage bei einem abgebrochenen Kaufprozess oder individuelle Angebote holen den Empfänger ab und animieren ihn zur Rückkehr auf die Webseite.

 

Es kommt auf die Versandzeit an

Eine E-Mail zur falschen Zeit – z. B. während eines stressigen Tags im Büro – findet mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Beachtung. Besser ist es, E-Mails dann zu versenden, wenn der Empfänger aufnahmebereit für den Inhalt ist. Sollte er beispielsweise vor wenigen Minuten die Webseite besucht oder im Online-Shop gestöbert haben, kann man ziemlich sicher sein, dass eine darauf bezogene E-Mail in diesem Moment Anklang findet. Auch der Öffnungszeitpunkt einer vorangegangenen E-Mail gilt als Indiz für einen günstigen Zeitpunkt.

* Die „Konversions-Rate“ dient hauptsächlich der Kontrolle von Online-Marketing-Aktivitäten. Mit ihrer Hilfe wird ermittelt, wie viele Besucher einer Website zu Käufern des beworbenen Produktes oder der Dienstleistung werden – sie zeigt also, wie viele Besucher einen sogenannten Lead tätigen. Zur Erstellung der Konversions-Rate werden zum einen die Anzahl der Visits und zum anderen die Anzahl der getätigten Transaktionen herangezogen und berechnet: Anzahl Transaktionen/Anzahl Visits x 100.

Beachten Sie diese Tipps und Ihre Werbe-E-Mals haben die besten Chancen, dass sie gelesen werden – und so ergibt sich ein direkter Dialog mit Ihren Kunden.

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